Stanislav Struhar | | |  | | | Biographie: Stanislav Struhar wird 1964 in der tschechoslowakischen Stadt Zlín in Südmähren, dem früheren Gottwaldov, geboren. Er ist das älteste von drei Kindern einer Familie, die in der Stadt eine nicht unbedeutende Stellung innehat: Der Großvater ist ein höherer städtischer Beamter, dem das Ressort Handel und Verkehr untersteht. Wie viele seiner Altersgenossen verweigert Struhar sich einem angepassten Leben in der totalitären Tschechoslowakei der Siebziger- und Achtzigerjahre; zweimal wird er nach Selbstmordversuchen in die Psychiatrie eingewiesen, es entstehen seine ersten Gedichte. Im Jahr 1988 flüchtet er unter schwierigen Umständen mit seiner Frau nach Österreich. Entgegen der ursprünglichen Planung kann ihr Sohn nicht nachkommen, da die Organisation, auf die sich die Eltern verlassen hatten, im Jahr 1988 aufgelöst wird; die Familienzusammenführung wurde erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs möglich. Struhar findet mit seiner Familie in Wien eine neue Heimat, in der er sich aufgenommen fühlt, bald wird ihm die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Er schreibt Prosa und Gedichte, die zwar in tschechischer Sprache abgefasst, aber von der Thematik her an Österreich fixiert sind. Trotz Verweise auf seine Heimat Tschechien seitens einiger österreichischer und deutscher literarischer Kritiker fühlt er sich heute der österreichischen Literaturszene zugehörig. Seit 1999 schreibt er in der deutschen Sprache. | | | Bei Kitab: | | Eine Suche nach Glück | | | | | | |
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