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Freitag, 18 Mai 2012
 
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Hartinger Ingram: Die Idee umkreist mich wie ein wildes Tier, 2002 PDF Drucken E-Mail
"Dieses Buch ist eine Satzoasen verschlingende Wüste,

 

die stellenweise die Illusion einer narrativen Konvention vorspiegelt. Das nackte Wort ist des lebendigen Schriftstellers Grablegung und Auferstehung zugleich. Und das Österreichische ist ohnehin schwerer zu verstehen, weil seine Wahrheit nie auf der Seite der Wahrscheinlichkeit liegt. Jene, die nicht in sich selbst hinuntersteigen wollen, weil es zu schmerzhaft ist, schreiben eine Art Betrug. "Dieses Buch ist eine Satzoasen verschlingende Wüste, die stellenweise die Illusion einer narrativen Konvention vorspiegelt. Das nackte Wort ist des lebendigen Schriftstellers Grablegung und Auferstehung zugleich. Und das Österreichische ist ohnehin schwerer zu verstehen, weil seine Wahrheit nie auf der Seite der Wahrscheinlichkeit liegt. Jene, die nicht in sich selbst hinuntersteigen wollen, weil es zu schmerzhaft ist, schreiben eine Art Betrug. Ingram Hartinger hingegen wird man als einen Märtyrer der logischen Inkohärenz erinnern, dessen intellektuelle Energie sich aus einem ungewöhnlichen Präzisionsbedürfnis speist."
Alf Schneditz



"Hartinger erfindet in den drei Prosastücken: Blutbeeren - Atmen - Die Idee umkreist mich wie ein wildes Tier - Figuren, um sich, wie ich glaube, existentiell mit einem, seinem, unserem Leben zu befassen.
Dieses mit dem Leben befassen ist weniger bedenklich, wenn man es genauer zu verstehen versucht. Und das gelingt Hartinger unerbittlich."
Helmut Eisendle
e.journal.thing.at

 

 
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