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Der Kitab-Verlag fühlt sich in seiner Programmarbeit dem Engagement für die Menschenrechte, Minderheiten usw. verpflichtet. Er stellt hier Daten ins Netz, die vielleicht für manche Menschen wichtig sind und hier gratis kopiert werden können. Liste der Kärntner Naziopfer unter der slowenischen Minderheit Es ist bekannt, dass der slowenischen Minderheit bis heute trotz zahlreicher Urteile des obersten Gerichtshofes zweisprachige Ortstafeln von der Kärntner Landesregierung verwehrt werden. Für das Buch Mirko Bogataj: Die Kärntner Slowenen (2007) hat Wilhelm Baum eine (unvollständige) Liste der slowenischen Opfer des Nationalsozialismus zusammengestellt. Hans Haider, Stefan Pintar und die Redaktion von Nedelja haben dazu bereitwillig ihre Forschungsergebnisse zur Verfügung gestellt, andere Institutionen haben „ihre“ Namen nicht preisgegeben (auch Mitarbeiter von aus Steuermitteln finanzierten Projekten), die die Resultate in „Privatarchiven“ unter Verschluss halten. Die Liste ist unvollständig; wir sind gerne bereit, weitere Opfer in die Liste aufzunehmen. Da die Schreibweise teilweise auf Nazi-Akten (also in verdeutschter Form) erfolgte, finden sich hierbei Namen aus gleichen Familien u.U. in germanisierter Schreibweise. Es geht hier aber nicht um Philologie, sondern darum, dass die Opfer des Nationalsozialismus hier weiterleben. Einige Angehörige der Minderheit hatten damals auch die jugoslawische Staatsbürgerschaft. Einige KZ-Opfer starben wenige Tage nach der Befreiung an den Folgen der Haft; daher wurde der 8.5.1945 in einigen Fällen um einige Tage „überschritten“. Stellvertretend für alle, die mir geholfen haben, danke ich dem Schriftsteller Florjan Lipuš, dessen Mutter ins KZ kam, weil sie einem Partisanen etwas zu essen gab; sie stand auf keiner Liste und steht damit stellvertretend für alle Namenlosen, die durch den Nationalsozialismus ihr Leben verloren haben. WIR VERBEUGEN UNS VOR DEN TOTEN, DIE FÜR UNSERE FREIHEIT GESTORBEN SIND. Wilhelm Baum Download als PDF Datei (4.2.2010) Kommunistische NS-Opfer in Kärnten (4.2.2010)
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