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Max Hölzer

 
 

Biographie:

Max Hölzer (1915-1984). Der in Graz geborene Jurist lernte 1945 als Richter in Klagenfurt Michael Guttenbrunner und Paul Celan kennen. „Den Richterberuf hasste er, die Gerichtspraxis und die allgemeine Routine seien nichts als Rechtsverachtung, Rechtsbeugung, Ironie, Zynismus, Schlendrian und Klassenhass; und Gerechtigkeit, vor allem gegenüber armen Leuten, unerreichbar. Er stoße immer wieder oben an. Seine Rede war so dicht wie flexibel, und ich erriet bald, dass er sich im Hiesigen und Atmosphärischen wie in einem Halseisen fühlte, und dass er ein Schüler Frankreichs und noch mehr der Mystik war“ (Guttenbrunner). 1950 gab er in Klagenfurt mit Edgar Jené die „Surrealistischen Publikationen“ kennen. Er war einer der wenigen Vertreter des Surrealismus in Österreich und übersiedelte später nach Schleswig-Holstein, Paris, Spanien und Portugal. 1958 veröffentlichte er „Entstehung eines Sternbildes“, 1962 „Nigredo“, 1968 „Gedicht ohne Gesicht“ und 1972 „Lunariae“ (französisch).

 

Bei Kitab:

Max Hölzer. Frau und Vogel
 
 
 
 
   
   

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