|
Verleger mit Boris Pahor 3.9.2009 Triest
Lesung des Verlagsautors Apti Bisultanov im Literaturhaus Wien
Lesung: Bernhard Hüttenegger, Musilhaus Klagenfurt Präsentation Bogataj Mirko: Die Kärntner Slowenen, 29.5.2008 Präsentation: Witterungen. Materialien zu Engelbert Obernosterer 20.5.2008 Musilhaus Klagenfurt   Präsentation Bogataj: Die Kärntner Slowenen Do.6.12. 18 Uhr Festsaal der Zveza-Bank, Klagenfurt, Paulitschgasse    Verlagspräsentation Stifterhaus Linz mit Lesungen von Isabella Breier u. Andreas Renoldner 11.9.2007   Prager Buchmesse 2007  Lesung 8.5.2007 Österr. Gesellschaft für Literatur Isabella Breier u. Andrea Stift  Anna Stift Isabella Breier Buchpräsentation Andrea Stift: Reben, Literaturhaus Graz, 18.4.2007   Leipziger Buchmesse 21.-25.3.2007 Von der Entgrenzung Mitteleuropas Der slowenischen Literatur galt ein starker Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse. Österreich war dabei auch nicht zu übersehen. Leipzig liest! Dass der langjährige Slogan der Leipziger Buchmesse gelebte Literatur-Begeisterung ist, zeigt jeder Schritt, den der Besucher zwischen der Neuen Messe und dem Stadtzentrum macht: 1900 Veranstaltungen rund um´s Buch sind es heuer, die dem Bücherfreund die Qual der Wahl bereiten. Durchaus lustvoll sind dabei die Diskussionen und Gespräche allerorts – ob in der Straßenbahn, auf der Rolltreppe oder bei der langen „Leizpiger Lesenacht“, überall trifft man auf zum Großteil junges, literaturkundiges Publikum, das da über Neuerscheinungen, Rezensionen und Schreibwerkstätten diskutiert. Mehr als 1000 Besucher fanden etwa trotz heftigen Schneetreibens zur Lesenacht in die Backstein-Katakomben des Studentenlokals „Moritzbastei“, das man in Leipzig ebenso gesehen haben sollte, wie Goethes berühmten „Auerbachs Keller“. Mittendrin so manches Gesicht, das man auch schon aus Österreich kennt – als Teilnehmer beim „Klagenfurter Literaturkurs“ etwa, wie Harriet Köhler, oder vom Ingeborg-Bachmann-Wettlesen wie Kevin Vennemann. Sein Roman „Mara Kogoj“, über das Massaker an Partisanen am Peršmanhof in Südkärnten, ist mittlerweile bei Suhrkamp erschienen und mit höchstem Kritikerlob versehen. Im Rahmen des Slowenien-Schwerpunktes auf der Buchmesse diskutierte Vennemann dann auch über die Minderheitenproblematik in Kärnten – nur einer der zahlreichen Programmpunkte zur Würdigung einer „kleinen Sprache“, die „europäische Weltliteratur geschaffen hat“ (Lektor und Übersetzer Ludwig Hartinger). Vor allem die beiden Kärntner Verlage Wieser und Drava haben den Auftritt der Slowenen in Leipzig stark unterstützt, betonte Messedirektor Oliver Zille sogar in seiner Antrittsrede. Für den Wieser Verlag reiste Florjan Lipuš erstmals nach 12 Jahren wieder zu einer Buchmesse – Tatort-Kommissar Peter Sodann las mit sichtlicher Bewegung aus dessen Roman „Boštjans Flug“. Drava präsentierte die große Trilogie von Lojze Kovačič mit Übersetzer Klaus Detlef Olof, und der Klagenfurter Kitab-Verlag brachte den 94jährigen Triestiner Slowenen Boris Pahor nach Leipzig. Was liest Leipzig noch? „Die Österreicher kommen!“ nannte sich ein kleiner aber feiner literarischer Abend, zu dem Hanser-Chef Michael Krüger in das Leipziger Ring-Cafe geladen hat. Hier, in der leicht angestaubten Tanzcafe-Atmosphäre der 50er Jahre, lud er bei Schneegestöber draußen und Kerzenschein drinnen mit Lilian Faschinger, Peter Truschner und Walter Kappacher gleich drei österreichische Autoren ein, mit ihm über den Höhenflug der alpenländischen Literatur nachzudenken – immerhin dominierten im vergangenen Jahr mehrheitlich österreichische Autoren die deutschsprachigen Bestseller-Listen. Leipzig liest Österreicher! Von der „farbigen, sinnlichen Sprache“, dem prägenden „Katholizismus“ (Faschinger) war da die Rede ebenso wie vom „selbstgenügsamen Milieu“ und der „Enge der Verhältnisse“ (Truschner). Das Gefühl, dass man die Grenze überschreiten muss, um zu sich selbst zu kommen, sei bei den deutschen Kollegen oft nicht so stark ausgeprägt meinte Krüger: Die „Entgrenzung der Person“ sei ein Spezifikum österreichischer Texte. Vom „Schriftsteller als Grenzgänger“ sprach tags darauf auch der slowenische Autor Drago Jančar, der sich bei einer Podiumsdiskussion mit Boris Pahor Gedanken über Mitteleuropa machte. Dass sich Europa mehr zum „Land der unbegrenzten Möglichkeiten als zum Land der unmöglichen Grenzen“ entwickeln möge, wünschte sich dabei Moderator Hartinger, der auf die Bedeutung eines „Europas der Muttersprachen“ für die Literatur hinwies. Karin Waldner-Petutschnig Kleine Zeitung 26.3.2007  Kitab Stand auf der Leipziger Buchmesse  Kitab Stand auf der Leipziger Buchmesse  Lesung: Richard Wall  Lesung: Richard Wall  Der Verleger mit Boris Pahor  Der Verleger mit Boris Pahor Der Verleger mit Boris Pahor Leipziger Buchmesse 2006 Der Kitab-Verlag war auch dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse mit einem Stand vertreten.
|