Palei Marina: Das Halsband
Ohne Abb.übersetzt von RuBel (Innsbrucker SlawistInnen unter der Leitung von Christine Engel)
 
Art.Nr.:34
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Der Zyklus „Das Halsband“ umfasst sechs Erzählungen, in denen die Autorin mit scharfer Beobachtungsgabe und feinem Gespür existenzielle Fragen aufwirft. Ihre meist weiblichen Erzählerinnen gestalten zwischenmenschliche Beziehungen, die oft genug auf einer interkulturellen Ebene angesiedelt sind. Begegnungen in Österreich, in den Niederlanden oder im Baltikum zeigen Spannungen von Nähe und Distanz auf und werden mit den Augen einer Autorin gestaltet, die sowohl ihre russische als auch ihre internationale Erfahrung einbringt und die sich an den besten Stilisten der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts misst. Nicht umsonst reüssierte die Erzählung Das Gehöft, die in den vorliegenden Band aufgenommen ist, auf der Short-List des russischen Literaturpreises „I. P. Belkin“.

 

Marina Palei: (*1955) studierte im damaligen Leningrad Medizin. Nach einigen Jahren als praktizierende Ärztin absolvierte sie eine Ausbildung an der Literaturhochschule in Moskau und arbeitet seit 1991 als freie Schriftstellerin. Sie schreibt Erzählungen und Romane, Theaterstücke und Gedichte und betätigt sich auch als Übersetzerin und Literaturkritikerin. Ihre Werke wurden in mehrere europäische Sprachen aber auch in das Japanische übersetzt. Seit 1995 lebt Palei in den Niederlanden, in Rotterdam, aber ihre Verbindung zu Russland, vor allem zu St. Petersburg, ist nie abgerissen. Die gesellschaftliche Entwicklung dort verfolgt sie zwar aus einer kritischen Distanz, aber dessen ungeachtet wurde sie für mehrere namhafte russische literarische Preise, wie z.B. den russischen Booker, nominiert.