Akhanli Dogan: Die Tage ohne Vater

Akhanli Dogan: Die Tage ohne VaterRoman, aus dem Türkischen übersetzt von Önder Endem 2016, 193 S
 
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"Es gibt keine rationale Zahl, deren Quadrat 2 ist. Aber ich gebe dieser Zahl, die es geben sollte, den Namen Liebe"
 
Gleichsam mit dem letzten Atemzug findet der Vater die Formel, welche die Zahlen und die Liebe miteinander verbindet.
Im ausgehenden 20. Jahrhundert flieht der Musiker Mehmet Nazim aus seinem Heimatland ins politische Asyl nach Köln. Die Erinnerungen an seinen Vater, den genialen Mathematiker, und an seine Kindheit begleiten Mehmet Nazim. Dabei werden politischen Kämpfe in der Türkei der 70er Jahre lebendig.
Im heutigen Köln lernt Mehmet Nazim Polaris kennen, eine kluge, geheimnisvoll schöne Frau. Die Liebe zum Vater ist der Schlüssel zu dieser Entdeckungsreise und Polaris Mehmet Nazims Wegbegleiterin. Ihm eröffnet sich die Welt durch die Musik, mit ihr offenbaren sich die Spuren der Geschichte, seiner eigenen, seines Landes, seiner Liebe, der katastrophischen politischen Ereignisse.
Seinem Vater öffnet die Liebe zu den Zahlen die Tür zum Verständnis der Welt. Mit Mehmet Nazim, Polaris und dem Vater werden Musik, Literatur und Mathematik auf wunderbare Weise versponnen.
 
Dogan Akhanli, geb. 1957 in der Türkei, war 1985-87 nach dem Militärputsch in Haft, lebt seit 1992 in Köln.
Bei Kitab erschienen:
Die Richter des Jüngsten Gerichts, aus dem Türkischen übersetzt v. Hülya Engin, Klagenfurt 2007