Hüttenegger Bernhard: Alphabet der Einsamkeit

Hüttenegger Bernhard: Alphabet der EinsamkeitNotizbuch 1973-2006
 
Art.Nr.:12
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Seit Bernhard Hüttenegger, ein Mitglied des Grazer Schriftstellerkreises um die "Manuskripte", sich 1973 für den Beruf des freien Schriftstellers entschieden hatte, begleiten Reflexionen seine Arbeit. Die vorliegende Auswahl aus seinen Arbeitsheften, Journalen und Notizbüchern beweist sein konsequentes, sich ständig selbst verge-wisserndes Schreiben. Es sind Gedankensplitter, Ideenfunken, Wort- u. Satzfragmente, zwecks Ertastung von Erkenntnismöglichkeiten, die sich zu einem Brevier sprachschöpferischer Welterfahrung fügen; zum Gewissensprotokoll einer kompromisslosen Schriftstellerpersönlichkeit. Das Logbuch zum Roman, parallel zur fünfjährigen Arbeit an seinem Opus Magnum "Abendland" entstanden, zeigt dieses selbstkritische Bewusstsein besonders deutlich; die den schöpferischen Prozess sekundierenden Re-flexionen, erwachsen aus den konkreten äußeren Bedingungen und alltäglichen Umständen der Roman-Arbeit, gestalten sich zu einem eigenständigen hochgradigen Stück Prosa, sozusagen zum Roman eines Romans, welcher das Entstehen einer großen Fiktion auf spannende weise mitverfolgen lässt. Der Weg, das Ziel enthält Aufzeichnungen aus den letzten Lebensjahren. Das Notizbuch sammelt die um den Angelpunkt Leben und Werk kreisenden Überlegungen. Ein Dokument vom Wachsen und werden des existentiellen Schriftstellers, ein wichtiger Baustein zum Gesamtwerk des vielfach immer noch unterschätzten Autors.