Martinz Fritz: Tagebücher 1951-1960

Martinz Fritz: Tagebücher 1951-1960herausgegeben von Hans D. Smoliner
 
Art.Nr.:51
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Textzeugen wie Tagebücher und Briefe ermöglichen einen tiefen Einblick in die Entwicklungsgeschichte eines Künstlers und somit in die Entstehungsgeschichte seiner Werke. Sie können die Aufmerksamkeit  auf die Bruchstellen und Krisen in der Werkentstehung lenken und so die Interpretation erleichtern. Sie helfen, den Menschen hinter dem Künstler zu sehen, machen manchmal den nie überwundenen Schmerz sichtbar, die Wortbilder des Tagebuches werden später zu eindrucksvollen Gemälden, die der Betrachter, wenn er die Tagebucheintragungen kennt, nun vielleicht mit anderen Augen sehen kann.

 

Fritz Martinz wurde 1924 in Bruck an der Mur geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in seiner Heimat, besuchte ab 1939 die Kunstgewerbeschule in Graz bei Rudolf Szyszkowitz. Von 1943-1945 war Martinz gezwungen seinen Kriegsdienst zu leisten, um dann 1945 seine Ausbildung in Graz fortzusetzen. 1946 – 1947 absolvierte er die Akademie der Bildenden Künste Wien bei Albert Paris Gütersloh, wurde 1949 Secessionsmitglied und erhielt 1950 das Diplom der Akademie und den Staatspreis innerhalb der Akademie.

Ab 1950 arbeitete Martinz als freischaffender Künstler, machte zahlreiche Studienreisen, ist Träger namhafter Preise und Auszeichnungen und verzeichnet eine lange Liste an Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Gemeinsam mit Freund und Weggefährten Alfred Hrdlicka gilt Martinz als Begründer des Kritischen Realismus. Am 15. November 2002 starb Fritz Martinz nach langer, schwerer Krankheit in Wien.