Nekolny Carina: Fress-Schach. Ein bulgarischer Winterkrimy.

Nekolny Carina: Fress-Schach. Ein bulgarischer Winterkrimy.
 
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Bei einer wissenschaftlichen Tagung im winterlichen Bulgarien treffen sich Wissenschaftler aus West und Ost, beileibe nicht nur, um ihr Fachwissen zum Thema „Eros und Heros" auszutauschen, sondern auch um Geschäfte zu machen, fremd zu gehen, zu trinken - und zu morden. Dabei werden auch der Wissenschaftsbetrieb, die Karrierekämpfe der Professoren, Neid und Intrigen, aber auch das ewige Streben nach dem sexuellen Abenteuer sichtbar. Die (Anti-)Heldin: eine österreichische Nachwuchswissenschaftlerin und Feministin, die auf ihre ganz spezielle Weise in den Kampf zur Beschleunigung lahmer universitärer Quotenregelungen tritt. Ihr Gegenspieler: ein bulgarischer Kommissar, der die Welt nicht mehr versteht.

Intention der Autorin ist, eine Frau zur Heldin zu machen, für die Feminismus und feministisches Handeln zum Alltag geworden sind, eine Frau, die auf die Butterseite des Lebens gefallen ist und unter Ausschöpfung ihrer Möglichkeiten einen Beitrag für Frauen leisten will. „Nicht das Pathos früher Frauenbewegungsjahre, sondern der selbstironische Blick auf die Errungenschaften des Kampfes um Geschlechteregalität, für die vieles selbstverständlich geworden ist, ist das Anliegen des Krimis. Erst wenn frau über etwas schmunzeln kann, ist es nicht mehr in Gefahr." Auch die inneren Widersprüche und Abgründe von Frauen zu zeigen, ihnen als Menschen Komplexität und Schwächen zu verleihen, sind Anliegen des Krimis. Sex and Crime, Suspense und Witz waren das Motto.

Carina Nekolny, geb. 1963 in Linz, Studium Germanistik u. Geschichte und Historische Anthropologie.