Baumgartner Armin: Die Wucht des Banalen.

Baumgartner Armin: Die Wucht des Banalen.Miniaturen Broschiert Format: 2ß x 13,5 cm, ca. 160 Seiten ISBN 978-3-902585-96-7
 
Art.Nr.:80
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Die Idee zu dem Band ist, wie im Titel schon angedeutet, banal entstanden: ein bekannter Kritiker hatte vor Jahren dem Autor ihm bescheinigt, dass eine kurze absurde Erzählung mit dem Titel „Der Lohn" publikationswürdig sei. Später begann der Autor mit dem Sammeln solcher Beobachtungen und Geschichten.

Beobachtungen bei Spaziergängen, auf Reisen oder aus der Arbeitswelt, seien sie scheinbar auch noch so belanglos, bilden die Ausgangsthemen dieser kürzeren und und längeren Er-zählungen. An diese Momentaufnahmen knüpfen Erinnerungen an eine frühere Begebenheit oder an Begegnungen mit bestimmten Menschen an. Zwischen real erlebtem Ereignis und der damit verwobenen Erinnerung spannt sich eine Ahnung wie die Fäden in einem losen Assoziationsnetz. Denn es sind die uns oft als unwichtig erscheinenden Details, die den Keim der großen Erinnerungen bilden. Es sind die Knoten, die das Netz des subjektiven Geschichtsempfindens zusammenhalten. Auf diese Weise versucht Baumgartner die Methodik des Erinnerns in Erzählsträngen zu erfassen, die sich intuitiv, aber sehr bestimmt fortsetzen. – Die Zeit verfremdet die Bedeutungen, lässt manches verblassen, hebt anderes hervor. So verändern sich auch die emotionalen Färbungen der Erinnerungen wie vergilbte Fotos.

Armin Baumgartner, geb. 30. 1. 1968 in Neunkirchen, NÖ,1986 Matura in Wien Studium der Publizistik u. Philosophie, arbeitet als Korrektor und Schriftsteller in Wien. Bücher: „Brammer sieht Schwarz und sie lesen etwas", Wien 2002  „96 – das fremde buch in mir", Wien 2006