Kämpchen Martin: Pfefferkörnchen. Erzählungen aus Indien

Kämpchen Martin: Pfefferkörnchen. Erzählungen aus Indien124S, 2015
 
Art.Nr.:240
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Die sechs Erzählungen mit dem Arbeitstitel „Pfefferkörnchen“ handeln an verschiedenen Orten Indiens – in einem Vorort von Kalkutta, in Kalkutta und in einem Dorf drei Zugstunden entfernt, im Himalaya-Städtchen Kalimpong, in der Kleinstadt Bolpur und an einem Ort am Meer, Digha. Es sind realistische Erzählungen, die auf authentischen Vorbildern beruhen. Ihre Handlungen erstrecken sich über einen langen Zeitraum, sie begleiten eine oder mehrere Personen Jahre oder Jahrzehnte und schildern wie jene ihr Leben innerhalb der engen, oft erdrückenden gesellschaftlichen Konventionen zu meistern versuchen. Die Erzählungen haben dieselbe Stillage und ergänzen einander; man kann sie als Erzählzyklus bezeichnen.

Es sind Erzählungen, in denen sich die typischen menschlichen Probleme und Themen der Gesellschaft Indiens – aber auch allgemein die conditio humana – spiegeln: die Spannungen zwischen Städtern und Dorfbewohnern, zwischen den Armen und der wohlhabenden Mittelklasse, zwischen der alten, weiterhin mächtigen konservativen Denk- und Lebensart und dem Streben nach Moderne, nach Freiheit und materiellem Erfolg und Liebe. In allen Texten geht es, über das Typische hinaus, um die Gestaltung von schwierigen menschlichen Schicksalen, dem Willen, über die Konventionen hinauszuwachsen, und eben auch oft, wie dieser Wille erlahmt und sich mit dem Gewöhnlichen arrangiert.