Freitag Günther: Die Mosaike von Ravenna

Freitag Günther: Die Mosaike von RavennaEssays
 
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Die Mosaike von Ravenna versammelt Essays, in deren Zentrum das Lesen und das Reisen stehen und die Erfahrungen, die sich nach ihnen einstellen. Texte, die sich mit Literatur, Film, Fotografie und Politik auseinandersetzen, deren Bewegung immer wieder an den Ausgangspunkt ihrer Reise zurückführt: in die Texte. Zum eigenen Schreiben wie zu dem europäischer Autoren. So rekurrieren die Essays unter anderem auf die Werke Andrea De Carlos, Antonio Tabucchis, Daniele Del Giudices, Stefano Bennis, Roberto Bazlens, Wolfgang Bauers und Ismail Kadares. Bodo Kirchhoff, Renato P. Arlati und den Fotoarbeiten Manfred Paukers sind eigene Essays gewidmet.

Die Suche nach dem langsamen Blick wird der Schnelllebigkeit und den Momentaufnahmen entgegengesetzt: Nur in seinen Brüchen kann der Text existieren. Das Land vom Meer aus gesehen. Es sei ein gutes Verfahren, sich den Dingen zu nähern und dabei ständig zu messen, wie weit man von ihnen entfernt sei.

Die Mosaike von Ravenna
Vom Leobener Autor Günther Freitag, der erst letztes Jahr den Roman "Flusswinter" veröffentlicht hat, ist jetzt ein neues Buch erschienen. "Die Mosaike von Ravenna" versammelt Prosaskizzen, Erzählungen und Essays, in deren Zentrum das Lesen und das Reisen stehen.
Texte aus 20 Jahren
Der größte Teil der Texte wurde schon einmal veröffentlicht: in den "manuskripten", aber auch in der "edition kürbis" oder der Schweizer Zeitschrift "du". Ganz neu ist nur "Onkel Jozas Motorrad", ein Text, der geprägt ist durch die Erinnerungen des Autors an seine slowenische  Verwandtschaft und seine Lektüre slowenischer Literatur.
"Mein persönlichstes Buch"
"Das ist mit Bestimmtheit mein persönlichstes Buch, weil es auf meine eigenen Erfahrungen zurückgeht. Ausgangspunkt für die Texte waren meine Reisen, meine Lektüre oder die Bekanntschaft mit anderen Autoren", sagt der Autor.
Altes Thema, neue Sprache
Der älteste Text des Bandes, "Diese kalte Nacht", ist eine Neufassung von "13 Variationen über Hölderlin", der 1984 in Günther Freitags erstem Erzählband "Kopfmusik" erschienen ist.
Was veranlasst einen Autor, einen 20 Jahre alten Text völlig zu überarbeiten? "Das Thema interessiert mich noch immer, aber meine Sprache hat sich verändert, die alte Sprache kommt mir heute manieristisch vor", sagt Freitag.
Sammeln und Schreiben
Günther Freitag ist ein Notizen-Sammler. Um sich hinzusetzen und aus dem Berg von Notizen einen Text zu machen, braucht er fast immer einen Anlass von außen, etwa eine neue politische Situation oder eine Reise.
Barbara Belic, orf.steiermark.at