Hammer Joachim Gunter: Finsternis Sonne Ich

Hammer Joachim Gunter: Finsternis Sonne IchGedichte
 
Art.Nr.:132
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In diesen abgelegenen Gedichten, die in früheren Sternumläufen an irgendeinem Ende der Welt mitten in Graz entstanden sind, setzt das vom Untergang bedrohte Ich gegen das Hereinbrechen einer semantischen Krise Leuchtzeichen um Leuchtzeichen und sucht sich vor dem Anbranden archaischer, okkulter und wohl auch psychotischer Inhalte durch noch mögliche poetische Ordnungsstrukturen und die wiederholte, panische Nennung eines Lyrischen Ichs zu schützen und sich schließlich seiner selbst zu versichern. In dieser Implosion einer fremd gewordenen Welt zum psychischen Schwarzen Loch möge der Jetstream dieser Gedichte auch manchen, die stumm vor sich hin glosend und versandend weit draußen auf des Wellenkammes Schneide stehen, die Sprache zurückgeben, vielleicht nur für einen Augenblick.