Hüttenegger Bernhard: Quasi una fantasia

Hüttenegger Bernhard: Quasi una fantasiaGedichte und ein erotisches Kammerspiel
 
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Die Gedichte Hütteneggers, von denen sich eine Auswahl in dem vorliegenden Band findet, sind wie das Hörspiel von der Hinwendung zum Einzelnen, Unscheinbaren und Abseitigen geprägt. Es ist der gleiche traumverlorene Tonfall, der hier wie dort vernehmbar wird, und es finden sich zudem zahlreiche motivische und atmosphärische Entsprechungen zwischen dem einen und dem anderen. Ein ununterbrochenes Denken in Bildern ist es, das der Autor hier wie dort ins Werk setzt, und eine Zeitgenossenschaft, die sich nicht aufdrängt, sondern für sich allein im Verborgenen bleibt.

Das Hörspiel "Quasi una fantasia" - der Autor nennt es ein "erotisches Kammerspiel" - handelt von einer phantasierten Zweisamkeit. Ein Mann und eine Frau halten in ihren Tag- und Nachtträumen miteinander ständige Zwiesprache. In diesen erträumten Zwiegesprächen schaffen sie sich eine gemeinsame Identität und überwinden damit die Schranken, die Raum und Zeit ihnen auferlegen.
Das Stück konzentriert sich ganz darauf, ihre flüchtigen, fragmentarisch abgerissenen Reden und Widerreden fest zu halten und zu vermitteln; es tritt hier nichts von außen hinzu, alles ereignet sich im weiten Innenraum ihrer Visionen, Wahrnehmungen und Träume.