Hüttenegger Bernhard: Rockall

Hüttenegger Bernhard: RockallErzählung
 
Art.Nr.:126
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Ein Mann sitzt auf einem Vogelfelsen im Nordatlantik und kämpft um sein Überleben. Er wurde ausgestoßen aus einem untermeerischen Reich, weil er nicht mehr „funktionierte". Die Hauptfabel ist der Überlebenskampf des Verbannten auf dem Felssplitter im Ozean. Er hat nur Proviant für einen Monat. Er ist gezwungen, sich von den Früchten des Meeres und der Luft zu ernähren. Er weiß, dass seine Verbannung endgültig ist, trotzdem hofft er auf ein Ende seiner Isolation irgendwann. Diese Hoffnung erweist sich als die größte Folter. In Rückblenden werden Vorgeschichte und historische Umstände skizziert. Die „Mechanik der Ausgrenzung" wird definiert. Analog zum Schicksal des Vogelfreien auf dem Vogelfelsen spitzt sich seine Geschichte zu: von der traditionellen Erzählung zu aufgesplitterter Prosa. Innen- und Außeneindrücke amalgamieren. Hungerphantasien und Wachhalluzinationen gaukeln einen dämonischen Retter vor. Die existentielle Zuspitzung wird sichtbar, das Stadium vor dem Verstummen, dem physischen Ende. Der Roman „Rockall“ ist eine radikale Parabel. Von Ausgrenzung und Isolation. Vom Individuum als Opfer fataler Geschichte. Die Parabel einer radikalen Existenz.