Hüttenegger Bernhard: Wer seinen Sohn liebt

Hüttenegger Bernhard: Wer seinen Sohn liebt
 
Art.Nr.:184
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Die Landkarte der Kindheitserinnerungen wird abgesteckt.

Fünf Abschnitte fügen sich blockartig zum Ganzen: DAS KIND, DER BUB, DER ZÖGLING, DER VATER, DER SOHN. Vom Aufwachsen eines Kindes in einer Kleinstadt zwischen den Bergen wird erzählt. Die Welt des Vaters ist nach dem Kriegsende zerbrochen. So ist er dem Kind, welches dabei ist, sich eine eigene Welt aufzubauen, kein Anreger, kein Freund. Wahrnehmung und Einbildung mischen sich in der Welterfahrung des Kindes.
Das Kind, das groß schaut und wenig spricht, steht stellvertretend für den Autor, dem das Staunen über die Bilder, die stets neue Bilder auslösen, nicht abhanden gekommen ist. Anstelle einer traditionellen Handlung steht der Verlauf der Erinnerung. Wortassoziationen sind der Motor der Erzählung. In den Wörtern, stellt sich heraus, ist die Kindheit geborgen.

Der frühe Tod des Vaters, der erschütternde Bericht von seinem Sterben markiert das Ende der Erzählung, bedeutet den Anfang des Erwachsenseins.

Schreiben wird zu einem Aufbegehren gegen die Vergeblichkeit, zu einem Widerstand gegen die Zeit. Das Schöpferische überwindet den Tod, weil das Werk bleibt.