Baum Wilhelm: Mythos vom Reich des Priesterkönigs Johannes

Baum Wilhelm: Mythos vom Reich des Priesterkönigs Johannes
 
Art.Nr.:199
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Bereits in der Antike verbreitete sich das Christentum über die Grenzen des Römischen Reiches nach Indien, Äthiopien, Armenien, Georgien und China. Durch den Aufstieg des Islam wurden die von Rom unabhängigen Kirchen des Ostens von Europa abgeschnitten.

Das Wissen um die Existenz orientalischer Christen, das sich im Mythos des Priesterkönigs Johannes niederschlug, wurde durch die Pilger- und Handelsreisen in Europa wachgehalten. Der fiktive Brief des Priesterkönigs Johannes an den Kaiser von Byzanz wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Die Reisenden suchten ihn als potentiellen Verbündeten bei den Mongolen und in China, aber auch in Westafrika; im 14. Jahrhundert erhoffte man Äthiopien Unterstützung gegen die Moslems. Als die Europäer Äthiopien erreichten, verblasste die Utopie vom Priesterkönig bald, die dazu beitrug, die Kenntnis ferner Länder und Kontinente zu verbessern.

"Dr. Baum` s work, which is based on extensive original research, does much to expand our knowledge of the history of Prester John, the fabulous ruler of the East, who intrigued the Western World for centuries. The book, which contains several interseting and hitherto scarcely known illustrations, makes a major contribution to Ethiopian studies, as well as to the history of Europe` s vision of the East."
Prof. Dr. Richard Pankhurst, Institute of Ethiopian Studies, Addis Abeba

"The author´s account of the ecclesiastical roots of the legend is more systematic than any which has previously been made and makes a valuable contribution to Prester John studies."
Bernard Hamilton (University of Nottingham), The International History Review, XXIII. 2: June 2001

"Zweifellos hat der Autor sehr genau an den ihm zugänglichen Quellen gearbeitet und die Forschung um den Priesterkönig Johannes um wichtige Aspekte bereichert, vor allem durch Hinzufügung weiterer Handschriften, die er am Ende des Werkes in einer tabellarischen Übersicht gegliedert hat."
Ulrich Knefelkamp, Deutsches Archiv für die Erforschung des Mittelalters, Bd. 57, 2001
"Das Buch ist in einer verständlichen Sprache abgefasst, sodass auch der interessierte Laie danach greifen kann. Mediävisten, Kirchengeschichtler und Orientalisten werden es bestimmt als eine Bereicherung ihres Wissenschaftszweiges begrüßen."
Peter Halfter, Le Muséon 116, 2003, 508-510