Pajer Rajmund: Ich war I 69186

Pajer Rajmund: Ich war I 69186Mein Weg von Triest nach Mauthausen. Wie ich als Jugendlicher ins KZ-Netzwerk geriet und daraus befreit wurde, hrsg. v Peter Gstettner und Christian Rabl
 
Art.Nr.:45
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Rajmund Pajer ist Zeitzeuge. In Triest geboren, slowenischer Abstammung, schloss er sich als Jugendlicher dem NS-Widerstand an, wurde bei einer Kampfhandlung verletzt und von den deutschen Truppen gefangen. Als Häftling führte ihn sein Leidensweg in die Zentralgefängnisse von Laibach, Begunje/Vigaun und in das KZ Mauthausen. Er überlebte in der Folge zwei Außenlager, Klagenfurt-Lendorf und St.Aegyd am Neuwalde, und wurde am 5.5.1945 in Mauthausen befreit. Zu diesem Zeitpunkt war er 15 Jahre alt. Er wanderte später nach Kanada aus, wo er eine neue Heimat fand. Er schwieg lange Zeit über sein Schicksal während der NS-Zeit, bis er schließlich im Jahre 2000 zu Besuch nach Österreich zurückkehrte. Im Jahre 2007 war er mit seiner Frau zum ersten Mal wieder in Klagenfurt und konnte auch die Kaserne in Klagenfurt-Lendorf besuchen. Als Zeitzeuge war er Ehrengast bei der Enthüllung der Gedenktafel durch den Verteidigungsminister. Das Erscheinen des Buches soll eine Art Reverenz an den Zeitzeugen und letzten Überlebenden des Mauthausen-Außenlagers Klagenfurt-Lendorf sein. Im Buch kommt er selbst zum ersten Mal zu Wort: In Briefform berichtet er von den Stationen seines Weges von Triest nach Mauthausen – in der Sprache des Betroffenen, spannend zu lesen, manchmal „unterhaltsam“, manchmal nüchtern und sachlich, immer aber ohne Ressentiments, ohne Hass und ohne Anklage.

 

Die Herausgeber:

Peter Gstettner, geb. 1945, Erziehungswissenschafter an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Vorstandsmitglied des Österreichischen Mauthgausen Komitees, ist schon seit über 15 Jahren Organisator der Internationalen Gedenkfeiern beim ehem. Loibl KZ und hat darüber mehrfach publiziert. Er hat im Zuge seiner Recherchen zu den Mauthausen Außenlagern in Kärnten 2001 den Kontakt zu Rajmund Pajer aufgenommen und die Gedenktafel in Klagenfurt-Lendorf initiiert.

Christian Rabl, geb. 1979, studierte Politikwissenschaft und Geschichte in Wien und arbeitet als Redakteur in Niederösterreich. In der Reihe „Mauthausen-Studien“ des BMfInneres hat er 2008 die Minographie „Das KZ-Aussenlager St. Aegyd am Neuwalde“ veröffentlicht und sich dabei auf Aussagen von Zeitzeugen (einer von ihnen ist Rajmund Pajer) gestützt.