Fest Werner: Spurensuche am Isonzo. Das Tagebuch des Thomas B.

Fest Werner: Spurensuche am Isonzo. Das Tagebuch des Thomas B.
 
Art.Nr.:68
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Ausgehend von einem kleinen, unscheinbaren Buch, in dem knapp drei Monate des Jahres 1915 festgehalten sind, folgt der Autor den Spuren seines Großvaters an der vordersten Frontlinie im Krn - Gebirge. Das Tagebuch Thomas Bergners schildert in außergewöhnlich authentischer und kritischer Form die Ereignisse am Isonzo, in denen die Betroffenen weder Helden noch Feiglinge, sondern rein Opfer waren.

Im zweiten Teil des Buches geht der Verfasser auf die Geschehnisse rund um das Krn – Gebirge näher ein, wobei es ihm vor allem um jene Abschnitte geht, die in ganz besonderer Weise und in drastischer Form den Wahnwitz und Irrsinn dieses Krieges demonstrieren. Dabei geht es natürlich auch um die Verwendung von Giftgas bei der Offensive im Rahmen der 12. Isonzoschlacht und die Rolle, die Österreichs Kaiser Karl dabei gespielt hat. Manche Autoren verschweigen das überhaupt. Neben dem fürchterlichen Gaswerferangriff bei Flitsch (Bovec), bei dem im Isonzotal im wörtlichen Sinne Menschen und Tiere vernichtet wurden, war auch der Gasgranatenbeschuss der italienischen Kavernen durch die ö.-u. Artillerie mitverantwortlich für den Durchbruch durch die italienischen Linien. Das so genannte "Wunder von Karfreit" war in Wirklichkeit ein Ergebnis eines massierten Waffeneinsatzes, bei dem das Giftgas eine wesentliche Rolle gespielt hat.

Die tragischen Ereignisse am Isonzo werden aus der Sicht des einfachen Soldaten aus dem steirisch- kärntnerischen Grenzgebiet auf der einen Seite und Berichten von der anderen Seite beschrieben.