Najemnik Franz: Erinnerungen an den Widerstand gegen das NS-Regime in Kärnten.

Najemnik Franz: Erinnerungen an den Widerstand gegen das NS-Regime in Kärnten.Gestapohaft, Partisanentätigkeit und Untergrundarbeit Gebunden Format: 24 x 16 cm, ca. 264 Seiten ISBN 978-3-902878-00-7
 
Art.Nr.:70
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Franz Najemnik gehört zu den letzten noch lebenden Widerstandskämpfern gegen das NS-Regime in Kärnten. Durch seinen Lienzer Schulfreund Ernst Ortner kam er in Kontakt mit der „Antifaschistischen Freiheitsbewegung Österreichs", einer christlichen Widerstandsgruppe um den Klagenfurter Priester Dr. Anton Granig, die auch Kontakte zu linken Kreisen und Slowenen suchte. Nach einem Jahr Gestapohaft in Klagenfurt und Millstatt schloss er sich der „Gruppe Peskoller" an, einer kommunisti-schen Widerstandsgruppe in Villach, die 1944 als so genannte „Treffner Bande" von Roland Freisler und dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Najemnik, der die Kooperation der Partisanen mit der jugoslawischen „Osvobodilna fronta" vehement ablehnte, hatte sich von der Gruppe getrennt und hielt sich bis Kriegsende in einer Höhle bei Lienz versteckt, wäre aber fast am letzten Kriegstag noch einem Standgericht der aus Lienz abziehenden Gestapo zum Opfer gefallen. Seine Erinnerungen sind das umfangreichste Lebenszeugnis eines Widerstandskämpfers gegen das NS-Regime in Kärnten.

 

Franz Najemnik, geb. 1914 als Sohn eines Eisenbahners in Lienz, lebt seit Ende des 2. Weltkrieges in Villach