Bogataj Mirko: Die Kärntner Slowenen

Bogataj Mirko: Die Kärntner SlowenenGeschichte und Gegenwart
 
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Das vorliegende Werk Mirko Bogatajs beinhaltet eine umfassende Darstellung der Geschichte der slowenischen Minderheit in Kärnten vom frühen Mittelalter über die slawische Staatsbildung in Karantanien bis zur Eingliederung in die Herzogtümer Bayern und Kärnten und in den Herrschaftsbereich der Habsburger, aus dem die heutige Republik Österreich hervorging. Nach dem 1. Weltkrieg kam es zur Volksabstimmung am 10.10.1920, vor der der slowenischen Minderheit umfassende Garantien für den Erhalt von Sprache und Kultur gegeben wurden, die bis heute nicht eingehalten wurden. Deutschnationale und nationalsozialistische Agitation mündete im 2. Weltkrieg in der Aussiedlung slowenischer Familien und im Partisanenkampf, der mit großer Erbitterung geführt wurde. Nach Abschluss des Staatsvertrages zwischen Österreich und den Siegermächten des 2. Weltkrieges (1955) wurden den Kärntner Slowenen wiederum Garantien für den Fortbestand der Volksgruppen gegeben, die wiederum bis in die Gegenwart nicht eingehalten wurden - wie besonders der "Ortstafelstreit" zeigt. Trotz allem konnten die Kärntner Slowenen nach Gründung des Slowenischen Gymnasiums in Klagenfurt ein reiches Kulturleben entwickeln, das auch vom Österr. Rundfunk und den Bundesbehörden unterstützt wird.