Fischer Kurt Rudolf: Nietzsche und die Philosophie und Politik des 20. Jahrhunderts

Fischer Kurt Rudolf: Nietzsche und die Philosophie und Politik des 20. Jahrhunderts
 
Art.Nr.:161
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K. R. Fischers Studie erläutert die Bedeutung Nietzsches für den Existentialismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus, die Psychoanalyse und den Wiener Kreis. Das Buch zeigt, dass Sarte Nietzsche missverstanden hat, dass Nietzsche als Vorläufer des Nationalsozialismus gelesen werden kann - aber nicht muss und dass Nietzsche geistiger Pate der Psychoanalyse war sowie schließlich, dass die Philosophen des Wiener Kreises keineswegs Gegner der Schriften Nietzsches waren, sondern ihm positiv gegenüberstanden und ihn weltanschaulich als Vorläufer akzeptierten.
 

Kurt Rudolf Fischer wurde 1922 in Wien als Sohn eines jüdischen Industriellen geboren. 1938 floh er nach Brünn und 1940 nach Schanghai; er wurde Boxmeister in China. Er begann in den USA das Studium der Philosophie, wo er 1949 in Berkeley den Master und 1964 den Doktorgrad erwarb. 1959-1963 wirkte er in Berkeley, 1964/65 an der Havard University und 1967/80 als Prof. in Millersville an der University of Pennsylvania. 1979 kehrte er nach Wien zurück und wurde Honorarprofessor für Philosophie und Psychotherapeut. Er war der einzige Österreicher, der in Wien und in den USA mit Paul Feyerabend befreundet war.

 

Bücher:

Franz Brentanos Philosophie der Evidenz, Ann Arbor 1964

Contemporanany European Philosophers, Berkeley, 2. Aufl. 1968, 3. Aufl. 1972

Philosophie aus Wien. Aufsätze zur Analytischen und Österreichischen Philosophie, Wien-Salzburg 1991

Österreichische Philosophie von Brentano bis Wittenstein. Ein Lesebuch. UTB 2086, Wien 1999