Baum Wilhelm: Die Grafen von Görz

Baum Wilhelm: Die Grafen von GörzIn der europäischen Politik des Mittelalters
 
Art.Nr.:195
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Die Grafen von Görz gehörten vom 11. Jahrhundert bis zum Ende des Mittelalters zu den wichtigsten Fürsten des Reiches. Ihre Besitztümer reichten vom heutigen Kroatien (Istrien) über Slowenien (Windische Mark) und Kärnten bis nach Tirol.

Ihr Herrschaftsgebiet war die Region "Alpen-Adria". Die Vertreter dieses Geschlechts standen in vielfältigen Beziehungen zu den Kaisern (insbesondere zu den Staufen, den Habsburgern und den Luxemburgern), aber auch zu den Päpsten, den Königen von Ungarn, Böhmen und Frankreich, der Republik Venedig, zu den Erzbistümern Aquileia und Salzburg, den Herzogtümern Österreich, Steiermark, Kärnten und Bayern, aber auch zu Mantua, Mailand und Treviso.

Ihr Territorium bildete einen Passstaat, der den Handel von Deutschland nach Italien kontrollierte, ein Münzsystem schuf, Bergbau und Künste förderte und trotz der Teilung in die tirolische und görzische Linie für Jahrhunderte das Geschehen im Alpenraum mitbestimmte.

"Das Buch ist eine ausgezeichnete Informationsquelle zur Geschichte der Grafen von Görz. Alles in allem eine äußerst gelungenes Buch über die Görzer Grafen, die ja ihren letzten Sproß vor 500 Jahren verloren hatten."
Rudolf Palme (Universität Innsbruck) bei www.amazon.de

"Diese erste umfassende Geschichte des Hauses Görz reicht weit über die Regionalgeschichte hinaus und bildet einen Baustein zur Rechtsgeschichte des ausgehenden Mittelalters."
W.Z., in Dolomiten 97, 27.4.2000

"Bieten die auf Tirol bezüglichen Teile [...] bereits viele Facetten der Geschichte bis zum Einzug der Habsburger 1369, so wird das Bild noch bunter in der Behandlung der Albertiner in deren höchst wechselvollen Beziehungen mit Venedig, dem Patriarchat Aquileja, den Staaten der östlichen Poebene wie auch den Herrschaften in Krain und Istrien. [...] Hervorzuheben sind die münzgeschichtlichen Abschnitte, die guten Abbildungen und der sorgfältige Quellen- und Literaturnachweis."
Alois Gerlich, in: Das Historisch-Politische Buch 48, 2000